Wie soll Halver in 10 Jahren aussehen? HALVER die die Stadt im Grünen? oder HALVER die Stadt der Grün- verdrängung?

Halver -- die Stadt im Grünen

Gegen die Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen in Bauland für Wohnbebauung im Osten der Stadt hat sich eine Initiativgruppe gebildet.
Unter dem Namen „Schillerstein“ und „Herksiepe“ will die Verwaltung Grundstücke ausweisen und verkaufen.
Mit Argumenten versuchen wir, möglichst viele Halveraner Bürger zu informieren und dazu zu motivieren, sich mit ihrer Stimme gegen diese Pläne zu stellen und den von uns allen gewählten Stadtrat aufzufordern, im Moment keine weiteren Planungsschritte zu genehmigen.
Die wichtigsten Argumente in Kurzform:
• unwiederbringlicher Verlust von intakter Natur
• beschleunigte Planung nach § 13b Baugesetzbuch, dabei Verzicht auf strengere Umweltprüfungen. und ausreichende Bürgerbeteiligung
• die Verkehrssituation verträgt keine weiteren 80 bis 100 Autos
• der Bedarf an neuen Flächen für Wohnbauten wird bezweifelt (Baulücken, aufgrund der Altersstruktur finden im Bestand laufend- oder in absehbarer Zeit Umsätze statt), das Neubaugebiet „Schmittenkamp“ in Oberbrügge bietet noch zahlreiche Grundstücke (Herbert Müller - Halver)

Die Informationsplattform will schwerpunktmäßig auf den umweltschädlichen Umgang mit der Ressource Fläche aufmerksam machen. Flächenverbrauch ist ein schleichendes Problem, das von vielen politischen Entscheidungsträgern und Bürgern nicht gebührend wahrgenommen wird. Der Nutzen einer flächensparenden Siedlungsentwicklung muss stärker als bisher in den Blick von Verwaltung, Politik und Bürgern gelangen.

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Die versiegelte Fläche verdrängt die Tierwelt. Hier jagen bisher Rot-Milan und Bussard sowie viele weitere kleinere und größere Vögel. Dazu kommt eine große Vielfalt an Insekten, die auf die dortige reichhaltige Pflanzenwelt angewiesen sind. Aktuell sind im geplanten Baugebiet noch 3,9 Hektar Grünfläche ausgewiesen. Mit der Bebauung würden also 39.000 Quadratmeter Grünland für immer verschwinden und damit auch der Lebensraum der Tiere und Pflanzen. Statt Erde und Grün bekämen wir Beton und Asphalt. Der Boden ist nach den Ozeanen der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher. Effektiver Bodenschutz ist also auch Klimaschutz.

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Das Grün verschwindet und damit auch ein wertvolles Stück Boden. Im Übrigen wird die Luft schlechter, einmal durch den Verlust der Natur, zum anderen aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens.

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Alle Straßen enden in der B 229 Falkenstraße. Dieser neuralgische Punkt wird also zum Nadelöhr und die Lage wird sich verschlimmern, wenn noch mehr Einwohner dazu kommen, die hier ebenfalls fahren müssen. Es droht ein Verkehrsinfarkt. Zudem ist die Situation für Anwohner jetzt schon sehr unangenehm. Nicht zuletzt sind mehr Unfälle und Gefahrensituationen zu erwarten, gerade auch mit Blick auf ältere Mitbürger und vor allem Kinder.

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Wir sind extra aus der Innenstadt hier her gezogen, weil wir die Natur, die Tiere und Ruhe lieben! Es wäre sehr traurig, wenn jetzt so viel am Grünfläche verschwinden würde - und die Tiere gleich mit!

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Es können nicht nur Wirtschaftliche Gründe im Vordergrund stehen. Jeder weiß wie wichtig die Natur zum Leben ist.

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Die Landschaft soll nicht mit noch mehr Häusern zugebaut werden. Wir sind hier vor 23 Jahren hingezogen, da es hier so viel Natur und Landschaftsschutzgebiete in unmittelbarer Nähe gab, das soll auch so bleiben. Man sieht es jetzt schon an den am Anfang der Falkenstr. liegenden Baugebiet Zaunkönigweg und dann die neuen Häuser in der Falkenstr., die jetzt auf dem abgeholzten Waldstück stehen, das ja eigentlich wieder aufgeforstet werden sollte. Kaum noch Grünflächen und der Verkehr ist mittlerweile unzumutbar, viele PKWs parken dort auf der Straße, da keine Parkflächen für die neuen Anwohner vorhanden sind. Falls wir mal wieder einen richtigen Winter bekommen, wird das eine einzige Katastrophe. Da wird kein Bus und keine Müllabfuhr mehr durchkommen.

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Ich unterstütze voll und ganz diese Initiative. Der Beginn der Falkenstraße ist jetzt schon eine Rennstrecke. Kaum jemand kümmert sich um Tempo 30 km/h. Außerdem fehlen hierfür im Verlauf der Straße die Hinweisschilder! !

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Wir müssen nicht noch 40 Neubauten haben, Seniorenhäuser werden gebaut, Hälverstr steht schon Jahre das Lokal leer ,und vergammelt wäre eine gute Lösung für Seniorenheim. Küche ist da Zimmer auch und Essraum.40 Häuser bedeutet nicht mehr Verkehr in der Falkenstr. Lingerweg da fährt jetzt schon kaum einer 30,Sattelschlepper für Fa. Brückmann. Jede Fam. würde mindestens 2 PKW haben, wenn nicht mehr. Da bleibt Halver nicht Grün, und die Umwelt noch Dreckiger, Das geht gar nicht!

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Diese Initiative unterstütze ich aus voller Überzeugung. Ich finde es erschreckend, dass unsere Lokalpolitiker so wenig den Naturschutz im Blick haben und nicht erkennen, wie sehr sie das Bild der Stadt verändern, die Lebensqualität der Anrainer und Bewohner mindern und intakte Natur unwiederbringlich verscherbeln. Seit ich vom Bauvorhaben gehört habe, tut mir die Vorstellung im Herzen weh, diesen Anblick der Wiesen, der Landschaft, den ich seit Kindertagen kenne, nie mehr genießen zu können.

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Ich bin vor 7 Jahren aus Radevormwald ins GRÜNE Halver gezogen. Und nun werden die letzten schönen Ecken zum spazieren gehen, Joggen, reiten zugebaut??? Bin ich absolut gegen!

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Ich wohne seit 10 Jahren am Anfang der Falkenstraße. Ich habe die Erfahrung gemacht, das in der Siedlung Falkenstraße/Lingerweg zu schnell gefahren wird. Es werden die 30km/h nicht eingehalten, es wird dort geparkt wo es nicht erlaubt ist und rote Ampeln werden überfahren weil man es ja EILIG hat. Die Ruhe hat man in der Falkenstraße auch nicht mehr, da es rollende Discos auf unseren Straßen gibt. Eine Sache ist aber klar, die Raser und Falsch Parker sind die Lieben Nachbarn und Anwohner dieser schönen Siedlung. Jeder der in die Falkenstraße ein biegt sollte sich im klaren sein das er sich in einer ``30 Zone`` befindet und nicht auf der Autobahn. Denken Sie ruhig mal darüber nach.

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Ich unterstütze voll und ganz diese Initiative. Der Beginn der Falkenstraße ist jetzt schon eine Rennstrecke. Kaum jemand kümmert sich um Tempo 30 km/h. Außerdem fehlen hierfür im Verlauf der Straße die Hinweisschilder! !

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Es ist erschreckend, dass wir bald keinen Wald mehr haben. Nur noch kahle Flächen und kaputte Waldwege, die keiner mehr betreten kann. Naherholung in Halver war mal. Mittlerweile muss man wieder mit dem Auto aus der Stadt fahren um vernünftig spazieren zu gehen! Ich hoffe, dass dieser Trend gestoppt werden kann. Die kleine Falkenstraße kann diesen Wust an Verkehrsaufkommen nicht mehr stemmen. Der Linger Weg wird zur Linger Autobahn. Wer fährt da schon 30km/h?

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Das geht gar nicht. Da ist die Stadt nur auf Geld aus und denkt an nichts anderes. Bei den Grundstücken am Anfang der Falkenstraße wurde doch auch auf ein Parkstreifen verzichtet um mehr Geld für die Grundstücke zu bekommen, da sie ja sonst kleiner gewesen wären. Und dann wird die Straße vor diesen Häusern saniert wo die Stadt bestimmt kassiert hat und die 20m davor und dahinter die mindestens genau so sanierungsbedürftig sind werden nicht gemacht. Da hätten Sie ja wahrscheinlich kein Geld von den Hausbesitzern dort verlangen können. Die Stadt sollte eher was im Zentrum machen um dies erstmal wieder mit leben zu füllen. Aber das bringt ja kein Geld. Da werden lieber die schönsten Gegenden versucht zu Bauland zu machen um Geld zu bekommen. Unsere Natur in den Gebieten sollte erhalten bleiben.

Bodenversiegelung

FA

Durch Bodenversiegelung wird Pflanzen und Tieren und auch dem Menschen zunehmend eine natürliche Lebensgrundlage entzogen.

Mit Flächenversiegelung oder Bodenversiegelung bezeichnet man das Abdecken des natürlichen Bodens mit Bauwerken. Von “Versiegelung“ wird gesprochen, weil der Boden die Niederschläge nicht mehr aufnehmen kann und deshalb viele der im natürlichen Boden ablaufenden biologischen Prozesse verhindert werden.

Auch nicht sichtbare “Bauwerke“ unter der Erdoberfläche gelten als “Versiegelung”, z. B. Tiefgaragen, Leitungen, Kanäle, Fundamente sowie extrem verdichtete Böden.